Einblicke in die faszinierende Welt Kenias

Am 14. Januar 2026 berichteten Nils Steegmüller (BTG13/1) und Herr Steiner von ihrer Studienreise nach Kenia vom 15. Juli bis 4. August 2025. Der Vortrag bot den Zuhörer:innen einen tiefen Einblick in die Erfahrungen, die die beiden während ihrer Reise sammelten.

Die von Frau Fischer (Christiane-Herzog-Schule Heilbronn) organisierte Kenia-Reise ermöglichte es der Gruppe aus 16 Schüler:innen, zwei Lehrkräften und weiteren Begleitpersonen, die vielfältigen Lebenswelten des ostafrikanischen Landes persönlich und vor Ort kennenlernen.

In der ersten Woche stand die kenianische Hauptstadt Nairobi im Mittelpunkt. Direkt bei einem der ersten Programmpunkte besuchte die Gruppe die dortige UN-Vertretung, wo sie sich mit den 17 Globalen Entwicklungszielen auseinandersetzte und sich mit den Themen Hunger, Armut und Bildung beschäftigte. Als tiefer Kontrast zu den gepflegten UN-Anlagen wurde der ebenfalls auf dem Programm stehende Besuch von Kibera, dem größten Slum Nairobis, empfunden. Das Leben und die Verhältnisse vor Ort erlebten die Reisenden hautnah unter der Begleitung durch einen ehemaligen Slumbewohner, der die vielen aufkommenden Fragen bereitwillig beantwortete. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Art-Districts, einer Künstlergemeinschaft am Rande eines Slums, deren Mitglieder aus einfachen Materialien kreative Alltagskunst herstellen, die sie verkaufen können, um auf diesem Weg dem perspektivlosen Leben des Slums zu entkommen. Ebenfalls auf dem Programm stand der Besuch des Mathare Children‘s Fund, einer Organisation, die junge Mädchen, die früh schwanger werden, unterstützt, indem sie ihre Kinder betreut und ihnen den Schulbesuch sowie eine Ausbildung oder sogar einen Universitätsbesuch ermöglicht. Bei den zahlreichen Begegnungen und auch beim abendlichen Zusammensitzen war viel Zeit, um sowohl mit den Kenianer:innen als auch untereinander ins Gespräch zu kommen und sich über Politik, Perspektiven und das Leben im Allgemeinen zu unterhalten.

Das zweite größere Ziel der Rundreise war der Lake Naivasha. Dort erlebten die Teilnehmenden bei einer Safari per Fahrrad und zu Fuß durch den Hells Gate Nationalpark sowie beim Leben auf dem Campingplatz die nahezu unberührte Natur Kenias und konnten Flusspferde, Vögel und allerlei andere Tiere aus nächster Nähe beobachten.
An der dritten Station in Kakamega nahe dem Viktoriasee besuchte die Gruppe verschiedene dort ansässige Schulen und konnte bestehende Kontakte pflegen sowie neue Kontakte knüpfen und Ideen für eine mögliche Schulpartnerschaft entwickeln.
Die vierte Station der Rundreise führte die Teilnehmenden in den Samburu Nationalpark, wo sie eine weitere Safari unternahmen. Im Nationalpark lebten die Reisenden direkt bei den Samburu und konnten von dort aus auch den Heiligen Berg Ololokwe besteigen, auf dem sie sogar eine Nacht verbrachten.

Zum Ende der Rundreise kehrte die Gruppe nach Nairobi zurück, wo sie unter anderem noch einen Fruchtmarkt besuchte und allerlei Leckereien probierte und als Mitbringsel mit in den Flieger zurück nach Deutschland nahm.

Nach insgesamt knapp 3 Wochen Reise waren sich alle Teilnehmenden einig: Kenia ist ein unglaublich faszinierendes, vielfältiges Land, das auf jeden Fall eine Reise wert ist.