Sie befinden sich hier:  Startseite  » Aktivitäten / Rückblick

Zusammen eine gute Tasse Kaffee trinken - Ehemalige und aktive Lehrkräfte vereint in trauter Runde

Schon zum zweiten Mal fand in der Adventszeit ein gemütliches Beisammensein an der Mildred-Scheel-Schule statt. Ehemalige und aktive Lehrkräfte trafen sich, um bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen Kontakte zu pflegen und sich über frühere gemeinsame Erlebnisse zu unterhalten. Organisiert wurde das ganze von Isolde Loisch, einer ehemaligen, und Irmgard Karl, einer noch aktiven Lehrerin.

Das gemütliche Zusammensein fand in Kooperation mit Schulleiterin Carola Dieterich, ihrem Stellvertreter Dr. Stefan Neu sowie dem Förderverein der Mildred-Scheel-Schule statt.

Doch nicht nur die Vergangenheit war Thema bei den Gesprächen am Kaffeetisch. Auch über aktuelle Projekte der immer noch engagierten ehemaligen Pädagoginnen und Pädagogen wurde gesprochen. Ein herausragendes Beispiel ist hierbei die frühere Englisch-Lehrerin und Abteilungsleiterin Ellen Dietrich, die 1998 den Verein "Haus der Hoffnung – Hilfe für Nepal e.V." gegründet hatte, um im Himalaya ein französisches Waisenhaus zu unterstützen. 2002 startete ihr Verein in Katmandu ein eigenes Projekt, "das inzwischen mehr als 80 Kinder und Jugendliche zwischen drei und 21 Jahren umfasst, die Voll- oder Halbwaisen sind bzw. aus bitterarmen Familien stammen. Diese werden nach dem Grad ihrer Bedürftigkeit von den einheimischen Betreuern ausgewählt und kommen aus ganz Nepal. Die Kinder leben größtenteils in zwei vom Verein angemieteten Häusern in Katmandu in familienähnlichen Strukturen - einem verlässlichen Zuhause - liebevoll betreut von einheimischen Familien (...)" - siehe www.hausderhoffnung-nepal.de

Das Beispiel von Ellen Dietrich zeigt, wie man als Lehrkraft auch nach der Pensionierung noch Gutes tun kann. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, während der aktiven Zeit eine gute "Work-Life-Balance" zu haben, wie man heutzutage sagt. Dies bedeutet nicht, vor lauter Engagement für die Schule "auszubrennen", sondern in der Freizeit Abstand vom kräftezehrenden Schulalltag zu finden – mit Aktivitäten, so der Tenor der Ehemaligen, die auch im Alter ausgeübt werden können.

Steffen Straube-Kögler

DSB
MSSR


MAIL


MOODLE