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Neuer Schüleraustausch! Mousse au Chocolat-Projekt mit Mulhouse, Alsace

Ein halbes Jahr französisch und schon ein Austausch mit einer französischen Schule. “Oh là là“, dachten sich die neuen Elfklässler am Beruflichen Gymnasium, „da braucht man schon Courage“. Die Motivation, die neuen Sprachkenntnisse anzuwenden, war jedoch bei 10 Schülerinnen und Schülern so groß, dass sie sich bereit erklärten, beim neuen Schüleraustausch der Mildred-Scheel-Schule mitzumachen und in der zweiten Märzwoche junge Franzosen aus Mulhouse aufzunehmen.

Bevor die Schülergruppe vom dortigen Lycée Lavoisier mit zwei Lehrern und einer deutschen Praktikantin in Böblingen ankam, hatten sich die jungen Leute per E-Mail und Whatsapp schon miteinander bekannt gemacht. Trotzdem waren alle beim ersten Treffen nervös. Nachdem jeder sich zu seinem Partner gesetzt hatte, folgte eine Begrüßung durch Schulleiterin Carola Dieterich. Da auf dem Programm das gemeinsame Projekt „Die Chemie, Physik und Biologie der Mousse au Chocolat“ stand, fuhren nachmittags alle Beteiligten als Einstimmung zum Ritter-Sport-Museum. Unterwegs unterhielt man sich - mal auf deutsch, mal auf französisch – über Hobbys, Wunschberuf, Geschwister, Berufe der Eltern und Profilfach an der Schule.

Es folgte in den nächsten Tagen die Arbeit an dem Projekt. Deutsche und Franzosen bereiteten unter Anleitung ihrer Fachlehrer verschiedenste Mousses au Chocolat zu und machten damit chemische Experimente: Sie untersuchten z. B., wie man herausfinden kann, ob in einem Lebensmittel die Zuckerart Glukose oder Fruktose enthalten ist – und das mit unterschiedlichen Methoden. Da jeweils in gemischten Gruppen gearbeitet wurde, mussten sich alle sprachlich mächtig ins Zeug legen, um sich verständlich zu machen. Hier zeigte sich, wie wichtig es ist, eine Fremdsprache zu erlernen und dann zu erleben, wie man mit Menschen aus diesem Land Kontakt aufnehmen kann und dadurch die Sprache ein Gesicht bekommt.

Wenn keine Projektarbeiten anstanden, schauten die Franzosen das Mercedes-Benz-Museum an, ließen sich von ihren deutschen Partnern Stuttgart zeigen, gingen Bowlen oder verbrachten einen Abend auf dem Flugfeld in Böblingen. Zudem besuchten sie Heidelberg, wo sich man sich von dem „wunderschön groß Schloss“ sehr beeindruckt zeigte. So ging die Woche viel zu schnell vorbei, aber im September gibt es schon ein Wiedersehen beim Gegenbesuch in Mulhouse.

Lynn Trauthig (S11/3, Text) und Steffen Straube-Kögler (Text, Fotos)

 

Lust auf mehr? Lesen Sie auch den Bericht über den Austausch aus französischer Sicht!
Quand les atomes sont crochus… - Wenn die Chemie stimmt…

 

 

 

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