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"Die Chemie hat gestimmt" – nicht nur beim Experimentieren: Schüleraustausch mit dem Lycée Lavoisier in Mulhouse

Zum ersten Mal fuhr eine Gruppe von 10 Mildred-Scheel-Schülern ins Elsass, um ihre Partnerschule in Mulhouse zu besuchen – und das gleich zu Beginn des neuen Schuljahres.

Nach drei Stunden Fahrt wurden die Böblinger Schüler, die begleitet wurden von Französisch-Lehrerin Sonja Bernard und ihrer Biologie-Kollegin Irmgard Karl, sehr freundlich am Lycée Lavoisier empfangen.

SchülerInnen-Gruppe in Mulhouse

Zuerst besichtigten sie die Schule und am Nachmittag dann „la cité de l’automobile“, das erste Automobilmuseum Europas. Im Anschluss gingen alle in ihre Gastfamilien und verbrachten den ersten Abend mit ihnen.

Vormittags war immer Unterricht angesagt, und die Deutschen konnten einen Einblick in das französische Schulleben erhalten. Am Nachmittag arbeiteten alle gemeinsam am Projekt, das im März bereits in Böblingen begonnen worden war und das Thema hatte: „Au coeur de la mousse au chocolat – quand les atomes sont crochus“, d.h. im Herzen der Mousse au Chocolat – wenn die Chemie stimmt“. In deutsch-französischen Kleingruppen untersuchten die Schüler die Mousse auf verschiedene Bakterien hin. Sie lernten dabei viel über Proteine, Tenside und Kohlenhydrate, die eine wichtige Rolle bei der Zubereitung spielen, und machten viele spannende Experimente.

Nachmittags übten junge Deutsche und Franzosen eine kleine Choreographie mit der Hilfe eines Theater-Coaches ein, die sie an einem Abend den Gastfamilien und Lehrern präsentierten. Es gab ein leckeres Buffet, und man konnte sich ein paar Impressionen des Austausches auf der Leinwand anschauen.

Gegen Ende der Woche fuhr die Gruppe nach Colmar, der drittgrößten Stadt im Elsass, welche mit ihren vielen Fachwerkhäusern, malerischen Gassen und vielen Flüssen einen ganz besonderen Charme versprüht. Leider erschwerte der Dauerregen diesen Ausflug und auch während dem anschließenden Besuch der in 757m Höhe liegenden Haut Koenigsbourg wurde das Wetter nicht viel freundlicher. Der Ausblick bis weit über das Rheintal war getrübt vom starken Nebel. Nach dem sehr amüsanten Abschlussabend beim Bowling fanden alle Beteiligten am Morgen der Verabschiedung: Les atomes sont crochusdie Chemie hat gestimmt!

Was den Böblingern in Frankreich aufgefallen ist:

·         In Frankreich halten die meisten Autos nicht an Zebrastreifen.

·         Die französische Küche ist zwar sehr gut, die Schulkantine hat aber nicht so viel Ähnlichkeit damit.

·         Wer nicht pünktlich zur Schule erscheint, muss draußen erst einmal warten.

·         An die Küsschen zur Begrüßung und zum Abschied muss man sich erst gewöhnen.

·         Die Franzosen sind offen, sympathisch und gute Gastgeber.

 

Ruth Süpple, Leonie Lautenschlager (S 12/1, Text und Fotos) und Steffen Straube-Kögler (Text)

Unter fachmännischer Anleitung machten deutsche und französische Schüler Experimente rund ums Thema „Mousse au Chocolat“
Die Schülergruppe aus Mulhouse und Böblingen beim Bowlen am Abschlussabend
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