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Cádiz 2017 - Sprache. Sonne. Strand. Meer.

Es ist früh am Morgen, oder eher, noch mitten in der Nacht. Die verschlafenen Schülerinnen und Schüler sammeln sich um kurz vor 4 Uhr am Stuttgarter Flughafen und warten darauf, durch den Sicherheitscheck zu gehen.

Anreise

Es ist früh am Morgen, oder eher, noch mitten in der Nacht. Die verschlafenen Schülerinnen und Schüler sammeln sich um kurz vor 4 Uhr am Stuttgarter Flughafen und warten darauf, durch den Sicherheitscheck zu gehen. Müde und gleichzeitig aufgeregt begeben sich die Abiturienten mit Spanisch-Lehrerin Sonja Bernard und -Lehrer Richard Stollenmaier in das Flugzeug und fliegen von 5.50 bis 8.45 Uhr nach Cádiz in Spanien. Nach der Landung stellen die meisten erst mal fest, dass sie viel zu warm angezogen sind. An dem kleinen Flughafen wird das Gepäck schnell ausgeladen, und die kleine Reisegruppe macht sich auf den Weg von Jerez de la Frontera nach Cádiz. Dort angekommen warten schon die Familien auf die Schüler. Alle werden herzlich begrüßt und in ihre Gastfamilien mitgenommen. Da es noch recht früh am Morgen ist, haben die Schüler genug Zeit, sich in ihrer neuen Umgebung einzugewöhnen, mit der Familie zu Mittag zu essen und die Stadt und den Strand auf eigene Faust zu erkunden. Gegen 17 Uhr treffen sich alle an der Sprachschule, um eine kleine Stadtführung von Antonio zu bekommen. Erkundet wird die Altstadt mit viel geschichtlichem Hintergrund, natürlich alles auf Spanisch.

 

Tag 1

Ab in die Sprachschule mit den anderen Abiturienten und den Lehrern. Nachdem alle in ihre Gruppen eingeteilt wurden, geht es auch schon mit dem Unterricht los. Ein spannender Vormittag voller neuer Wörter, alter Grammatik und viel Konzentration. Nach der Schule haben die Teilnehmer der Reise ein wenig Freizeit. Am Abend treffen sich alle im Restaurant Con Bulli zum Paella essen. Sowohl die vegetarische als auch die normale Variante schmecken vorzüglich.

 

Tag 2

Es ist Samstag. Die Schüler und Herr Stollenmaier begeben sich früh morgens in den Bus, um einen spannenden Tag zu erleben. Die erste Haltestation ist Arcos. Ein kleines Städtchen in Andalusien mit weißen Häusern, einer sehr steilen Straße und viel Geschichte. Begleitet wird die Reisetruppe von Lolo, einem Geschichtsgenie, der alles zu wissen scheint. Die Informationsflut ist schier unglaublich. Doch lange bleiben sie nicht in Arcos, denn es gibt noch weitere Ziele zu erforschen. Die nächste Haltestation ist Ronda. In Ronda gibt es noch mehr Geschichte als in Arcos. Das besondere an Ronda? Die Stadt steht auf einer riesigen Klippe und ist über eine Brücke miteinander verbunden. Es gibt eine Stierkampfarena, einige sehr alte und wichtige Gebäude und eine alte Wasserquelle, welche natürlich sofort erkundet wurde. Viele glitschige Stufen hinab und dann viele glitschige Stufen wieder hinauf. Da in Ronda zu der Zeit ein Fest gefeiert wird, können die Schüler die Stadt während ihrer Freizeit in vollen Zügen genießen: Essen, Musik, Darstellungen und leckeres Eis. Doch Ronda ist nicht das Ende des Tages, eine letzte Destination gibt es noch: Zahara de la Sierra. Ein kurzer Besuch, der geprägt wird von einem langen Marsch den Berg hoch: ¿Por qué Herr Stollenmaier? Doch auch das wird überstanden und als Belohnung teilt Lolo ein Quiz über die geschichtlichen Ereignisse aus, von denen er den ganzen Tag erzählt hat. Gegen Abend geht es dann zurück nach Cádiz.

 

Tag 3

Der Sonntag ist frei. Einige entscheiden sich für einen Ausflug nach Tarifa, um nach Afrika rüber zu schauen und andere entscheiden sich einfach, faul an den Strand zu legen und das tolle Wetter zu genießen.

 

Tag 4

Nach der Schule, treffen sich alle, um sich eine der ganz besonderen Sehenswürdigkeiten von Cádiz anzuschauen: Torre Tavira. Ein alter Wachturm mit einem ganz besonderen Schliff, der Cámara Oscura. Eine Vorrichtung, mit der man in Echtzeit die ganze Altstadt von Cádiz anschauen kann. Eine faszinierende Erfindung. Und auch die Aussicht ist fantastisch. Nach der gemeinsamen Besichtigung entscheiden sich einige noch dazu die typischen Tapas der Region in einem Restaurant zu probieren. Es wird ein sehr gemütlicher und lustiger Abend.

 

Tag 5

Die erste Woche neigt sich langsam dem Ende zu. Am vorletzten Tag haben die Schüler den gesamten Nachmittag frei. Am Abend treffen sich alle um typisch spanische Kultur kennenzulernen: Flamenco. Ein lauter Tanz mit lauter Gitarre, lautem Gesang und viel Leidenschaft. Ein spannender und kulturreicher Abend (auch die Tapas schmecken gut).

 

Tag 6

Es ist der letzte volle Tag für diejenigen, die nur eine Woche gebucht haben. Beendet wird das Pflichtprogramm mit einer Schifffahrt nach Puerto de Santa Maria. Auch hier wird die Truppe von Lolo begleitet, um mehr geschichtlichen Hintergrund zu erfahren. Nach der Stadtführung geht es in die Bodega zur Weinprobe. Hier wird erklärt, was das für Wein ist, der hier gelagert wird, woher er kommt und wie er gealtert wird. Doch es wird nicht nur erklärt, sondern auch probiert. Fünf verschiedene Weinsorten dürfen gekostet und natürlich auch erworben werden.

 

Tag 7 bis Abreise

Die ersten reisen ab, doch der Rest bleibt und beginnt die Tage allein zu gestalten. An einem Tag nehmen einige an einem Surfkurs teil und lernen auf den Wellen zu reiten, an einem anderen entschließen sich die Abiturienten dazu einen Tagesausflug nach Sevilla zu machen. Dort wird trotz 37 Grad Celsius viel erkundet: die Kathedrale, Real Alcazar, Plaza de España und das Hard Rock Café. An anderen Tagen wird geshoppt, am Strand gelegen, die örtlichen Bars ausgetestet, Tapas gegessen und der Strand weiter erkundet.

Die Abreise beginnt schon früh am Morgen. Mit dem Zug fahren die Reisenden nach Jerez de la Frontera und fliegen von dort zurück ins Heimatland nach Stuttgart. Dort angekommen, verabschieden sich alle und begeben sich zurück in ihr eigenes Bett.

 

Lisa Kurth (Text) und Vanessa Just (Fotos)

 

 

 

 
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