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Bildung, Begegnung und Bewegung beim Infotag der Mildred-Scheel-Schule

Großer Andrang herrschte am 7. Februar in der Mildred-Scheel-Schule. Beim Tag der offenen Tür präsentierten sich alle 12 Schularten wie z.B. die drei Beruflichen Gymnasien, an denen junge Leute mit Mittlerer Reife in drei Jahren das Abitur erwerben können. Schülerinnen und Schüler des biotechnologischen und ernährungswissenschaftlichen Zugs luden hier Besucher ein, eine begehbare Zelle zu besichtigten oder zeigten, wie man Gelatine selbst herstellt.

Das sozialwissenschaftliche Gymnasium informierte über Sigmund Freud, das Milgram-Experiment und andere pädagogisch-psychologische Unterrichtsinhalte.

Mathematik und Physik gab’s zum Anfassen und Ausprobieren. Wer es dagegen ästhetisch liebte, warf einen Blick in den Raum der Bildenden Kunst, wo live gemalt wurde, oder hatte seine wahre Freude an den Tischen, die die Berufsschüler des Hotel- und Gaststättengewerbes kreativ eingedeckt hatten.

Der neue sechsjährige Gymnasialzug mit dem Profil „Ernährung – Soziales – Gesundheit“ (6ESG) stellte alkoholfreie Cocktails her, an denen sich die Besucher in der Cafeteria laben konnten. In den Küchen bereiteten Berufsfachschüler Pizzasuppe, Möhreneintopf oder Cake-Pops zu, mit denen dann in der Aula die Gäste verköstigt wurden – musikalisch untermalt von den Klängen des Schulchors „Unique Heartbeat“, der Lehrerband oder heißen Rhythmen, zu denen Schüler Zumba tanzten.

Im Foyer informierten Schüler über ihre Aktivitäten im Rahmen der SMV und verkauften die erste Ausgabe von „Dreamers“, der neu gegründeten Schülerzeitung. In den Pflegeräumen zeigten Berufsfachschülerinnen, wie man bei Pflegebedürftigen sachgerecht das Bett macht, während das Berufskolleg seine Übungsfirma im Bereich Physiotherapie vorstellte, die „Vitafirm GmbH“.

Auch Fächer wie Sozialmanagement oder Wirtschaftslehre hatten mit Hilfe von vielen selbst gestalteten Plakaten Fachräume zu „Ausstellungshallen“ umfunktioniert, in denen Schüler und Lehrkräfte Auskunft gaben über Theorie und Praxis ihres Unterrichts, wie z.B. ob man arm und glücklich zugleich sein kann. In „Global Studies“ zeigten schließlich angehende Abiturienten ihre rhetorischen Fähigkeiten - in einer Show Debate auf Englisch zum Thema „Entwicklungshilfe“. Allgemeinbildende Fächer wie Deutsch oder Religion wussten sich ebenfalls zu präsentieren – mit Gedichtlesungen, Auftritten der Theater-AG oder der Möglichkeit zur Meditation.

Während des ganzen Infotags wurden viele individuelle Beratungsgespräche mit Jugendlichen und deren Eltern geführt sowie zahlreiche Fragen beantwortet wie „Welche Schulart passt am besten zu mir?“ Oder: „Soll ich als zweite Fremdsprache in der Eingangsklasse besser Französisch oder Spanisch nehmen?“

Steffen Straube-Kögler

 
DSB
MSSR


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