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"Alles Plastik oder was?"- Öko-Workshop mit Mildred-Scheel-Schülerinnen

Mit der Frage "alles Plastik oder was?" befassten sich im November sechs Schülerinnen aus dem ernährungswissenschaftlichen und dem sechsjährigen Beruflichen Gymnasiums im Rahmen eines freiwilligen Workshops. Angeboten wurde dieser von Ellinor Hoyer, einer ehemaligen Schülerin der Mildred-Scheel-Schule, die Biodiversität und Umweltbildung studiert und das Projekt im Rahmen ihrer Masterarbeit durchführte.

Die Teilnehmerinnen aus der Klasse 10/2 und E11/1 trafen sich dafür wöchentlich, um Neues zum Kunststoffkonsum zu lernen, ihr eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen und nach Alternativen zu suchen, welche gleichermaßen ökologisch wie nachhaltig wären.

Jede Woche wurden von der Gruppe sogenannte Wochenziele beschlossen, um den eigenen Plastikkonsum zu reduzieren. Anschließend versuchten die Schülerinnen die Wochenziele in ihrem Alltag umzusetzen. Beim darauffolgenden Treffen wurde dann besprochen, wie es dies gelungen ist. Was war schwierig umzusetzen und warum? Was war gut zu schaffen, wo wurden erste kleine Erfolge gegen den Konsum von unnötigem Plastik sichtbar? Hierzu wurden unter anderem Konsumthemen wie das Einweg-Mehrweg-System, Mikroplastik in Textilien und Kosmetik behandelt.

Doch wie kam der Öko-Workshop an, und was haben die Schülerinnen von den Gruppentreffen mitgenommen? Hierzu wurden drei der Teilnehmerinnen durch Einzelinterviews befragt. Die Mädchen berichteten, dass der Workshop sie dazu gebracht habe, mehr über den eigenen Plastikkonsum nachzudenken. Zudem lernten sie einiges über Kunststoffe und merkten erst durch das Projekt, in welchen Produkten eigentlich Plastik enthalten ist, auch wenn dieses noch so klein ist.

Besonders positiv nahmen die Schülerinnen die gemeinsamen Gespräche und das Suchen nach Alternativen zusammen mit den anderen Teilnehmern wahr. Dabei ging es vor allem um das Kollektiv, die Gruppe, die gemeinsam etwas bewirken will. Auf die Frage, welche Einflüsse eine Umsetzung der Ziele erschwert haben, antwortete eine Schülerin: "Manche Sachen waren eher schwierig umzusetzen, weil vielleicht die Eltern noch Einfluss darauf hatten. Zudem sind beispielsweise plastikfreie "Unverpackt-Läden" meistens ziemlich teuer und nicht bei uns in der Umgebung."

In den gemeinsamen Wochen lernten die Zehntklässlerinnen einiges, was sie auch weitergeben können. Zudem versuchen sie auch, sich weiterhin an die Wochenziele zu halten. Am Ende bleibt die Frage, was die Schülerinnen für sich aus der Zeit des Workshops mitnehmen. Neben vielen individuellen Lernerfahrungen waren sich die Mädchen einig darüber, dass sie nun sehr viel aufmerksamer und sensibler mit der Thematik auch im Alltag umgehen würden - das Projekt sei sehr informativ und interessant gewesen. Die freiwillige Teilnahme habe sich absolut gelohnt.

Veronika Goerdt (6ESG 10/2)

 

 

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