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Frau Dr. Scheel und die DEUTSCHE KREBSHILFE

Frau Dr. Scheel besuchte einen Mammographiekurs an der Bonner Universität, der ihr das Ausmaß an Krebserkrankungen, die geringen Heilungschancen, die Hilflosigkeit der Betroffenen und Angehörigen verdeutlichte. Dies veranlasste sie, unterstützt durch ihr bekannte führende Persönlichkeiten aus Industrie und Presse, am 25. September 1974 die "DEUTSCHE KREBSHILFE e.V. ( www.krebshilfe.de ) als gemeinnützigen Verein in Bonn zu gründen. 

Bereits am Ende des Jahres 1974 betrug das Spendenvolumen 2,5 Millionen DM. Es steigt jährlich. Der "MILDRED-SCHEEL-KREIS" wurde 1975 ins Leben gerufen. Diesem gehören heute mehr als 65000 Bundesbürger an. Durch den Beitrag der Mitglieder konnten auch längere Projekte finanziert werden. 

Von Anfnag an war sich Frau Dr. Scheel darüber im Klaren, dass Fortschritte in Krebsbehandlung und -versorgung der Patienten ohne eine weit reichende Förderung der Forschung auf diesem Gebiet nicht möglich sein würde. Deshalb wurde 1976 die "DEUTSCHE STIFTUNG FÜR KREBSFORSCHUNG" gegründet. Nach dem Wunsch der Spender wurde sie in den Folgejahren mit einem Grundkapital ausgestattet, die es ihr erlaubten, von Spendenerträgen und unabhängig von Spendenschwankungen langfristige Verpflichtungen einzugehen. 

Unermüdlich und unentgeltlich arbeitete Frau Dr. Scheel. Keine Anstrengung war ihr zu viel. Sie fuhr in das entlegendste Dorf, um auch einen noch so geringen Scheck entgegenzunehmen, verteilte Autogramme, gab Interviews und trat im Fernsehen auf. Die First Lady meinte, auch der geringste Beitrag würde sich lohnen, das Rätsel Krebs aufzulösen. Deshalb galt die Devise: nicht auf den Zufall warten, eingreifen, sich mühen, sich engagieren, vielleicht enttäuscht werden, vielleicht aber auch Erfolg haben. Deshalb arbeiteten sie und ihre Mitarbeiter an immer mehr Projekten. 

Frau Dr. Scheel wirkte als Initiatorin und treibende Kraft an ihrem Lebenswerk bis kurz vor ihrem Tod mit. Sie starb am 13. Mai 1985 infolge einer Krebserkrankung, von der nur der engste Familienkreis wußte. 

Mit der Namensgebung der Schule wollen wir an ihre Tatkraft, ihre Phantasie, ihre Einsatzfreude und ihre zielgerichtete Ausdauer zum Wohle der Mitmenschen erinnern. 

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